BIOLOGISCHE ZAHNMEDIZIN

aMMP-8-Test

Entzündliche Aktivität erkennen, bevor Veränderungen deutlich sichtbar werden.

Entzündliche Prozesse im Zahnhalteapparat können über längere Zeit unbemerkt verlaufen. Neben der klassischen zahnmedizinischen und parodontalen Diagnostik kann der aMMP-8-Test zusätzliche Hinweise auf aktuell ablaufende Abbauprozesse im Gewebe geben.

aMMP-8 ist die aktive Form eines körpereigenen Enzyms, das am Abbau von Kollagen beteiligt ist. Eine erhöhte Aktivität kann auf entzündlich bedingte Gewebeabbauprozesse im Bereich des Zahnhalteapparates hinweisen.

In der PRAXIS H20 nutzen wir den Test als ergänzenden diagnostischen Baustein, um die individuelle parodontale Situation differenzierter beurteilen zu können.

Nicht nur Strukturen betrachten. Biologische Aktivität erkennen.

Ergänzende Diagnostik für mehr Klarheit

Während die klassische parodontale Untersuchung den aktuellen Zustand von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat erfasst, richtet der aMMP-8-Test den Blick auf die biologische Aktivität im Gewebe.

Das Testergebnis wird dabei niemals isoliert betrachtet. Es wird gemeinsam mit dem klinischen Befund, der individuellen Vorgeschichte und weiteren diagnostischen Informationen eingeordnet. So kann es dazu beitragen, Behandlungsbedarf und Verlauf einer parodontalen Situation gezielter zu beurteilen.

Wann kann ein aMMP-8-Test sinnvoll sein?

Als ergänzender diagnostischer Baustein kann der Test beispielsweise eingesetzt werden:

  • zur Beurteilung entzündlicher Aktivität im Zahnhalteapparat
  • bei parodontalen Auffälligkeiten oder erhöhtem individuellem Risiko
  • ergänzend im Rahmen parodontaler Behandlungskonzepte
  • zur Verlaufskontrolle nach erfolgter Therapie
  • im Zusammenhang mit einer langfristig ausgerichteten Präventionsstrategie

Der Test ersetzt dabei weder die klinische Untersuchung noch die notwendige parodontale Diagnostik und Behandlung. Er ergänzt sie um eine weitere biologische Information.

Früher erkennen. Gezielter begleiten.

Unser Ziel ist es, entzündliche Veränderungen nicht erst dann zu berücksichtigen, wenn bereits deutliche strukturelle Schäden entstanden sind. Die Verbindung aus klinischer Untersuchung, moderner Diagnostik und individueller Verlaufskontrolle schafft die Grundlage für eine langfristig orientierte Betreuung von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat.

Erkennen. Einordnen. Strukturen langfristig schützen.