LEISTUNGSWELT 4
Biologische Zahnmedizin
Ergänzende biologische Faktoren berücksichtigen – medizinisch sinnvoll und individuell eingeordnet.
Mundgesundheit, Gewebeheilung, Immunregulation und Stoffwechsel stehen in vielfältigen Beziehungen. Biologisch orientierte Zahnmedizin bedeutet für uns, diese Zusammenhänge dort zu berücksichtigen, wo sie für Diagnostik, Planung oder Heilung relevant sind.
Dazu können je nach Situation Verfahren wie Ozontherapie, PRF oder die Betrachtung ausgewählter Mikronährstoffe gehören. Sie ergänzen bewährte zahnmedizinische Maßnahmen, ersetzen diese jedoch nicht.
Unser Anspruch ist eine verantwortungsvolle Einordnung: keine pauschalen Versprechen, sondern eine individuelle Entscheidung auf Grundlage des Befundes.
BIOLOGISCHE ZAHNMEDIZIN
Ozontherapie
Biologische Unterstützung statt aggressive Intervention
Die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch steht in enger Verbindung mit dem Gleichgewicht des oralen Mikrobioms.
In der PRAXIS H20 nutzen wir die Ozontherapie als sanfte, biologisch orientierte Methode zur gezielten Reduktion unerwünschter Keimbelastungen und zur Unterstützung natürlicher Heilungsprozesse.
BIOLOGISCHE ZAHNMEDIZIN
Mikronährstoffe & Vitamin-D-Test
Gute Heilung braucht geeignete biologische Voraussetzungen – und eine individuelle Betrachtung.
Vitamin D, Magnesium und Vitamin C sind an unterschiedlichen Prozessen des Knochenstoffwechsels, der Immunfunktion und der Gewebeerneuerung beteiligt. Gerade im Zusammenhang mit implantologischen, parodontalen oder regenerativen Behandlungen kann es deshalb sinnvoll sein, auch die biologischen Voraussetzungen für Heilung und Gewebestabilität zu berücksichtigen.
In der PRAXIS H20 betrachten wir Mikronährstoffe als möglichen ergänzenden Baustein eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts. Entscheidend ist dabei nicht eine pauschale Supplementierung, sondern die individuelle Situation.
BIOLOGISCHE ZAHNMEDIZIN
aMMP-8 Test
Entzündliche Aktivität erkennen, bevor Veränderungen deutlich sichtbar werden.
Entzündliche Prozesse im Zahnhalteapparat können über längere Zeit unbemerkt verlaufen. Neben der klassischen zahnmedizinischen und parodontalen Diagnostik kann der aMMP-8-Test zusätzliche Hinweise auf aktuell ablaufende Abbauprozesse im Gewebe geben.
aMMP-8 ist die aktive Form eines körpereigenen Enzyms, das am Abbau von Kollagen beteiligt ist. Eine erhöhte Aktivität kann auf entzündlich bedingte Gewebeabbauprozesse im Bereich des Zahnhalteapparates hinweisen.